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Einrichtung eines Brackwasseraquariums

Bevor man an die Einrichtung des Brackwasseraquariums geht unbedingt darauf achten, dass keine Metallteile mit dem Wasser in Berührung kommen. Das Salz im Wasser greift die meisten Metalle(auch Aluminium!) an und löst somit hochgiftige Stoffe im Wasser - und auf Metalle reagieren Kugelfisch besonders empfindlich! Ausnahme ist meerwassertauglicher VA Stahl.

Als Bodengrund ist Sand die beste Wahl. Viele Kugelfische schätzen den weichen Bodengrund und für die Biologie im Aquarium ist er auch vorteilhaft. Wichtig ist, dass der Sand einen geringen Feinanteil hat, da er sonst leicht zu fest wird. Gut nutzbar ist der normale Bausand aus dem Baumarkt. Er ist meistens frei von Zusätzen (vorher erkundigen) und zudem sehr günstig.Es kann auch Flußsand mit geringem Kiesanteil sein, nur der Feinanteil sollte gut herausgewaschen werden. Korallensand ist optisch reizend, veralgt aber oft sehr schnell. Sein Einsatzgebiet ist eher Seewasser oder schweres Brackwasser.

Bild: Sphoeroides testudineaus, eine Meerwasserart kann als Jungtier einige Zeit im Brackwasser gehalten werden. Wie hier gut zu sehen, benötigt sie Sand als Bodengrund

Da Kugelfische oft ein terretoriales Verhalten haben, sollte das Aq. gut strukturiert und gegliedert werden. Hierfür sind die üblichen, aquarientauglichen Gesteinsarten brauchbar. Oft wird im Brackwasser das weiße Lochgestein verwendet, da es gut stapelbar ist und das Wasser bzw. den Ph-Wert mit seinem hohen Kalkanteil stabil hält. Aber auch Schiefer, Granit u.ä. sind Brackwassertauglich. Auf Steine mit Metalleinschlüssen sollte aus o.g. Gründen verzichtet werden.Auch Holz ist brackwassertauglich. Hierfür eignen sich die üblichen Aquarienhölzer wie Moorkien (wenn man es vorher länger wässert, damit es nicht zu stark ansäuert) Mangrove oder Mopani. Es kann zu einer leichten Einfärbung des Wassers kommen, was aber nicht schädlich ist und nur bei großen Holzmengen vorkommt. Mit  Steinen/ Holz kann man das Aq. gut gliedern, um damit für Sichtbarrieren und Höhlen/ Unterstände zu sorgen, lieber zu viel als zu wenig!

Höhere Pflanzen im Brackwasser sind ein schwieriges Thema. Grundsätzliche Empfehlungen zu geben ist schwierig, da Pflanze A , die bei Aquarianer X prima wächst, bei Aquarianer Y überhaupt nicht funktioniert - hier muß man etwas experimentieren! Ein Brackwasseraq. ist auf höhere Pflanzen nicht angewiesen. Algen spielen hier die erste Geige und wenn sich bei guter Wasserqualität und ausreichender Beleuchtung ein schöner Algenrasen bildet, sieht das gar nicht so übel aus! Bei guter Beleuchtung und etwas Glück bilden sich sehr schöne rote und sattgrüne Grünalgen, bei guter Strömung auch Fadenalgen. Höhere Algen wie die Caulerpa aus dem Meerwasser funktionieren u.U. auch. Es gibt sehr schöne Blattalgen aus dem Brackwasser, die jedoch wegen mangelner Nachfrage kaum zu bekommen sind. Bei leichtem Brackwasser kann man es mit Javafarn (Microsorum) versuchen, wobei sich die kompakt wachsenden Pflanzen als haltbarer herausgestellt haben. Auch so manche Cryptocoryne spec. kann funktionieren; die C.ciliata z.B. verträgt sogar richtig hohe Salzwerte, wenn sie gut eingewöhnt wird. Für ein Brackwasserpaludarium bieten sich Mangroven an, die bei guter Beleuchtung langsam aber stetig wachsen. Ansonsten muss man ein wenig experimentieren. Schwimmender Hornfarn (Bolbitis) und Javamoos kann funktionieren, rote und feinblättrige Arten scheinen gar nicht geeignet zu sein.




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